MHSD - Kanazuchi-AndySan

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Kampfkunst
MHSD 
...was ist das?

Mixed-Handicap-Self-Defense (MHSD)

„Selbstbehauptung – Selbstwert – Selbstvertrauen – Selbstverteidigung“ – dafür steht Mixed-Handicap-Self-Defense, kurz MHSD. Das System MHSD bietet für Menschen mit Einschränkungen Möglichkeiten einer effektiven Selbstverteidigung.

Diese Sportart soll dem Trainierenden nicht alleine den Körper schulen. Es ist sicher so, dass durch das kontinuierliche Training eine Verbesserung der allgemeinen Kondition und starke Verbesserung der motorischen Fähigkeiten erreicht wird.

MHSD bietet aber dem gehandicapten Sportler viel mehr. Es stärkt sein Selbstbewusstsein. Regt ihn an, sich aus seiner ihn oft fesselnden, häuslichen Situation zu befreien. Auch können deutliche Fortschritte in der Selbstbehauptung erkannt werden. Der Gehandicapte kommt mit seiner eigenen Lebenssituation besser zurecht und kann dadurch auch den immer wiederkehrenden Problemen des Alltags besser begegnen.

Das Erreichen des psychosomatischen Gleichgewichts ist sicher das Hauptziel des ständigen Trainings. Dieses Training soll eben nicht durch eine Abfolge immer wiederkehrender Übungen erreicht werden. Es soll ein lebendiges, an den Handicaps der Trainingsgruppe ausgerichtetes Üben sein, dass zwar in der Gruppe ausgeübt wird, aber ganz individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Sportlers ausgerichtet ist.

Wer so MIXED-HANDICAP-SELF-DEFENSE (MHSD) versteht, weiß um dessen Wert für den gehandicapten Menschen.

Begründer dieses Systems ist Horst Kohl  (Bild links).
Er ist Bundestrainer und Ansprechpartner für Menschen mit Behinderung und Rehasport in der WMAC / WKF.









Vielfältige Auswahl durch ein 3-Säulen Konzept

Die erste Säule ist die Selbstverteidigung.
Menschen lernen, sich selbst zu verteidigen, und sie fordern ihr Selbstwertgefühl.

Die zweite Säule bildet das sogenannte Slow Motion Arts.
Das beschreibt eine Taiji ähnliche, sanfte Bewegungslehre, bei der die Konzentration und das Gleichgewicht gefordert werden.

Die dritte Säule des MHSD ist der wettkampftaugliche Blasrohrsport.
Das Ziel dieser Sportart ist es, bewusstes Atmen zu erlernen und die Konzentration zu fordern.


Hilfe zur Selbsthilfe

Regelmäßiges Training ist für die gehandicapten Sportlerinnen und Sportler eine Hilfe zur Selbsthilfe für den Alltag. Sie lernen Möglichkeiten zur Selbstbehauptung und zur Steigerung des Selbstbewusstseins kennen.

Ehrenamtliche Sportlerinnen und Sportler aus vielen Kampfkunstrichtungen haben sich mittlerweile dem MHSD angeschlossen und bereichern mit ihrem Können das Engagement ihres Vereins oder Schule. Ein aus ebenfalls ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufgebautes System gewährleistet die erforderliche Infrastruktur, sowie ein flächendeckendes, fachlich kompetentes und vielfältiges Angebot.


Anforderungen an das ehrenamtliche Personal:

- Eigene Teilnahme am regelmäßigen Training in einem Kampfsport- / Kampfkunstverein
- Wünschenswert: "Lizenz Behindertensport" bei einem Behindertensportverband absolvieren
- Lizenz Fachübungsleiter "Selbstverteidigung für Menschen mit Handicaps im Kae-In-Sog-In" (kann in der WMAC / WKF umgeschrieben werden)
- erneute Ausbildung in der WMAC / WKF bzw. Kodomo-Do möglich


Zur Geschichte

Selbstverteidigung für Menschen mit Behinderung wurde vormals schon einmal von Horst Kohl unter der Bezeichnung Kae-In-Sog-In ins Leben gerufen. Jedoch wurden durch falsche Freunde die Word-Bild-Marke beim Markenschutz angemeldet und somit der eigendliche Begründer dieses Stils in das Abseits geschoben. Dies ließ mich aber nicht davon abhalten, weiterhin an der Idee und dem Gedanken von Horst Kohl festzuhalten und ihm beim MHSD zu unterstützen.

Kae-In-Sog-In wurde von Horst M. Kohl (Wiesenbronn, Bayern) in ca. dreijähriger Vorbereitungszeit entwickelt und dann als eigenständiges Selbstverteidigungssystem 1995 gegründet. Diese Möglichkeit der Selbstverteidigung wird mittlerweile in beinahe allen Bundesländern durch ausgebildetes Fachpersonal an Menschen mit Handicaps weitervermittelt.

Horst Kohl hatte es geschafft, dass Kae-In-Sog-In damals von sieben bundesdeutschen Bundesverbänden in unterschiedlicher Weise anerkannt wurde. Auch seine 88-stündige Fachübungsleiterausbildung, fand dort Anerkennung.



Selbstverteidigung mit Behinderung

Geht das?


Die Antwort findet ihr auf folgenden Seiten:






Webmaster: Andreas Hammer 01.11.2016
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